Heute habe ich für euch etwas Heimatkunde,
so sagte man zumindest in meiner Jugend.
Im "Land zwischen den Meeren" wohne ich in einem kleinen Dorf.
Dieses Dorf wird regelmäßig an den Wochenenden und Feiertagen
zwischen dem 1. Mai und dem 3. Oktober
von der kleinsten Fähre Deutschlands angelaufen.
"Hol Över" heisst der kleine Kahn, der hier
zwischen Seester und Neuendorf Fußgänger und Radfahrer übersetzt.
Autofahrer haben keine Chance.....!
Für maximal siehen Personen hat die kleine handbetriebene Fähre Platz.
Wriggen nennt sich die Art der Fortbewegung, und
das bedeutet für den Fährmann, er muss ordentlich die Muskeln spielen lassen.
Interessant ist auch die Distanz,
die der Fährmann mit seinen Fahrgästen zurück legen muss.
Zwischen ca. 16 Meter und ca.40 Meter sind hier zu überwinden.
Je nachdem, ob gerade Ebbe oder Flut ist.
Ja, und dann ist da auch noch die Strömung zu beachten.
Hier wriggt der Fährmann erst einmal gegen die Strömung nach links,
um später ganz rechts richtig anzukommen.
Der gerade Weg geht eigentlich so gut wie gar nicht.....!
Wer mehr über die kleinste Fähre Deutschlands erfahren möchte guckt einfach mal hier.
Nach unserem Spaziergang zur Fähre und zurück
gab es einen leckeren Apfelkuchen.
Hmmmmm,
besonders lecker mit eigenen Äpfeln und Walnüssen.
Hattet ihr auch ein interessantes schönes Wochenende?
Bestimmt habt ihr fleißig die Nähnadeln geschwungen...*lach*
Herzliche Grüße Anke



































