Ankes Seesterne

Ankes Seesterne - Patchworks & andere Basteleien

Sonntag, 6. September 2026

mein Sommer -Teil 1

Hallo Ihr Lieben! 

Wochenlang habe ich mich durch den Sommer treiben lassen und dabei die Zeit auf unserem Segelboot ausgiebig genossen. Inzwischen sind wir schon eine Weile wieder zu Hause, haben unseren Garten weitestgehen auf vordermann gebracht und uns zwischendurch ab und zu auch immer mal wieder ein paar weitere Tage an Bord gegönnt.

Als Handarbeit hatte ich in den Sommer über allerhöchstens ein kleines Strickzeug in der Hand, und für´s bloggen hatte ich so gar keine Muße. Es gab einfach zu viel anderes Schönes um mich herum. ⛵

 



Draußen regnete es in den letzten Tagen besonders kräftig. Da habe ich es mir mit meinem Strickzeug und einem Matcha-Latte öfter in der Stube gemütlich gemacht und nehme den Regen für mich als Einladung für eine Neustart in Sachen Bloggerei an. Mit einigen Eindrücke von unserem Sommertörn will ich heute einfach mal beginnen.😆

⛵⛵⛵⛵⛵⛵

Weil im Sommer bei uns die Segelei eine Hauptrolle spielt, bleibt für anderes oft keine Zeit, was wir aber auch überhaupt nicht schlimm finden. Auf die Frage: "wie war euer Segelsommer" könnte ich sehr viele Antworten geben.  Ich versuche mal über die wichtigsten Eindrücke zu berichten.


 

Bei strahlend blauem Himmel schipperten wir Anfang Juni - an der Lotseninsel von Schleimünde vorbei - hinaus auf die Ostsee. Mit wenig Wind ging es dann erst einmal gemütlich rüber nach Dänemark.

 


Die Sommerferien hatten noch nicht begonnen und in den Häfen trafen wir auf wenige Mitsegler. Für die örtliche Gastronomie gab es definitiv auch noch keinen Saisonstart, denn die Öffnungszeiten waren sehr überschaubar.

Hafen von Mommark/Als


 

Strand von Mommark/Als


Der Strand war menschenleer. Das klare Ostseewasser sah sehr verlockend aus, doch wir mochten bei 15 Grad Wassertemperatur überhaupt noch nicht ans baden denken. Wir kuschelten uns dafür lieber in unsere warmen Pullover.

Mit viel Regen (einmal hatten wir sogar Hagelkörner an Bord) und viel Wind ging es für uns durch die erste Hälfte des Junis.  

  

blaue Stunde in Aerosköbing

Und wenn sich das Wetter wieder beruhigt hatte, dann erlebten wir wunderschöne abendliche Hafen-Stimmungen.

Hafen von Kerteminde/Fyn

Imposante Wolken zauberten zusammen mit der untergehenden Sonne prachtvolle Farben in den Abendhimmel. 

Hafen Snaptun am Horsensfjord

Die Temperaturen blieben allerdings lange eine echte Herausforderung. Teilweise sank das Thermometer in der Nacht auf unter 10 Grad. Da musste sogar die Schiffsheizung ran. Mit einem Quilt zusätzlich zur Bettdecke hatten wir es an Bord aber immer gemütlich.

Und dann war er plötzlich da, der Sommer. Mit Temperaturen, die an Land und in den Städten kaum auszuhalten waren. Da hatten wir es an Bord gerade richtig gut und freuten uns über unseren Aufenthalt auf der kleinen Insel Tunö. 

Inselhafen Tunö


Davon berichte ich im nächsten Blogpost, denn heute will ich endlich meinen Blogger-Neustart schaffen.😉

 

Herzliche Grüße Anke